Im Verbundprojekt RegioFood_Plus entwickeln die Partner mit dem SIBB an der branchenspezifische Cloud-ERP-Systeme für Klein‐ und Kleinstunternehmen der Lebensmittelbranche, die das Informationsmanagement erleichtern und eine Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels ermöglichen.

Mit der wissenschaftlichen Projektarbeit des SIBB sollen für IT-Wirtschaft neue Geschäftsmodelle in der Ernährungswirtschaft entwickelt und relevante Informationen und Materialien für die Entwicklung entsprechender Produkte und Beratungskonzepte bereitgestellt werden.

Weitere Infos finden Sie auf der Projektwebsite www.regiofood-plus.de.

RegioFood-News des SIBB

Digitalisierung in der Ernährungswirtschaft - Gemeinsame Studie pro agro / SIBB

Im heutigen Newsletter (download hier) des RegioFood-Projektpartners pro agro - Agrarmarketingverband Brandenburg - wurde die gemeinsam mit dem SIBB durchgeführte Studie vorgestellt.

 

Die Digitalisierung macht auch vor den Klein- und Kleinstunternehmen der Ernährungswirtschaft nicht halt. Um hier die notwendige Unterstützung leisten zu können, hat pro agro gemeinsam mit dem Verband SIBB (siehe auch www.proagro.de/regiofood) zum Jahreswechsel 2017/2018 im Rahmen des RegioFood_Plus-Projektes seine Mitgliedsbetriebe und Partnerunternehmen nach dem Stand des IT-Einsatzes und nach ihrem Digitalisierungsbedarf befragt. Die von pro agro beauftragte Branchen-Expertin Christin Röpert fasst die Ergebnisse zusammen.

Download der Umfrageergebnisse hier.

 

RegioFood-Projekttreffen in Geilenkirchen

Projektpartner CSB-System AG lud alle Partner zum Projektworkshop in die Hauptzentrale nach Geilenkirchen ein.

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden und Firmengründer Dr. Schimitzek wurden die bisherigen Projektergebnisse und deren Veröffentlichung diskutiert und die nächsten Arbeiten geplant.

Unter anderem wurden die von KMU der Ernährungswirtschaft benötigten Hilfestellungen bei der Einführung komplexer betrieblicher Software strukturiert und und die für jeden Arbeitsschritt notwendigen Hilfsmaterialien zusammengestellt. In den nächsten Monaten wird hieraus ein umfassendes Kompendium erarbeitet und den Unternehmen und IT-Beratern zur Verfügung gestellt werden.

Weiteres zentrales Thema war die Planung einer Vorlesungsreihe an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, in der Studierende konkret auf die Einführung von Warenwirtschaftssystemen in kleinen Unternehmen vorbereitet werden und alle notwendigen Aufgaben praktisch kennenlernen.

Die beteiligten Softwareeentwickler und Berater von CSB konnten die Entwicklungsstände des Branchenmasters mit den jeweiligen Anwendungspartnern diskutieren und direkt kleinere Verbesserungen durchführen.

Augmented und Virtual Reality in der Ernährungswirtschaft nutzbringend einsetzen

Neue Anwendungsmöglichkeiten dieser bahnbrechenden Technologien jenseits von Games wurden auf dem APITs-Day an der HTW präsentiert und diskutiert.

Prof. Busch als Leiter der Forschungsgruppe Creative Media begrüßte zu einem Tag spannender Expertenvorträge und Diskussionen an der HTW Berlin in Schöneweide. Unternehmen konnten sich im Anwendungszentrums „creative Applied Interactive Technologies“ über die Potentiale der Anwendung von Technologien aus der Consumer Electronics- und Games-Branche in nicht-Unterhaltungskontexten informieren. Highlight waren die Demonstratoren, in denen die Teilnehmer die neuen Anwendungsfälle ausprobieren und erleben, sowie erste Kontakte zu den Unternehmen herstellen konnten.

Die Games-Branche als Technologie- und Innovationsmotor weist zunehmend auch für andere Branchen immenses Innovationspotential für andere Wirtschaftszweige auf. In Gemeinschaftsprojekten können basierend auf der hochentwickelten Technologie schnell und kostengünstig neue Anwendungsfälle realisiert werden.

Im Rahmen der Recherche des RegioFood-Teams zum technischen Stand und den künftigen Möglichkeiten einer Vermarktung regionaler Lebensmittel mit Augmented Reality konnten zahlreiche Experten interviewt werden. Z.B. wurde demonstriert, wie Kund_innen mit Virtual Reality oder Augmented Reality ein Produkt oder eine Dienstleistung virtuell testen lassen. Dies wird bisher eher für Möbelverkauf, Einrichtungs-/Renovierungsarbeiten, Hotelanlagen etc. geplant, aber mit zunehmendem Interesse der Verbraucher an der Herkunft ihrer Lebensmittel könnte das erlebbar machen von Produktion, Zutaten und Umfeld für kleinere regionale Produzenten mit besonderen Produkten einen entscheidenden Beitrag zu Verkaufserfolg und Markenbildung beitragen. Die zunehmenden Lebensmittelverkäufe im Internet und die Entwicklung von Premium-Einkaufswelten durch den Lebensmitteleinzelhandel werden bei der aktuellen technischen Entwicklung in Kürze solche aussagekräftigen, ergänzenden Medien zur Verkaufsförderung von den Produzenten wünschen.

Aber auch für die Verbesserung der Produktion können die neuen Technologien wertvolle Beiträge leisten, z.B. Wearables, Game Engines und MR Heads-up Displays in der Landwirtschaft 4.0. Durch die Ausrichtung der Technologien auf dem Endkonsumentenmarkt sind diese inzwischen immer günstiger und einfacher zu erwerben – VR-Brillen zwischen 90€ und 900€ finden sich in jedem Elektromarkt – sowie sehr ausgereift. In Kooperation mit einem Partner aus der Games-Branche können so schnell Lösungen für die eigenen Anforderungen entwickelt werden.

Ein Entwicklungsschwerpunkt bisher ist die Unterstützung von Lernen, z.B. Bildungsprojekte mit VR - Adaption für Schulung digitaler Arbeitsprozesse, die Assistenz komplexer Tätigkeiten durch schrittweise, visuelle Arbeitsanleitungen in VR, oder auch die Förderung kollaborativen Arbeitens in der digitalen und verteilten Arbeitswelt der Zukunft. Neben der Bildungsbranche werden künftig aber auch weitere Branchen, z.B. die Gesundheitsbranche, von den neuen Möglichkeiten profitieren können.

Informatik in der Landwirtschaft - SIBB mit Fachbeitrag

Das RegioFood-Team des SIBB präsentierte auf der Jahreskonferenz der GIL aktuelle RegioFood-Erkenntnisse.

Für die jährlichen Fachtagung der Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft (GIL) konnte erfolgreich ein wissenschaftlicher Beitrag eingereicht werden, der Erkenntnisse aus der RegioFood-Projektarbeit auswertet und aufbereitet.

Diese sind insbesondere an IT-Unternehmen, Softwareanbieter und IT-Berater für kleinere Betriebe der Ernährungswirtschaft relevant.

Im Beitrag (Link zum Artikel) "Ersteingabe von Unternehmensdaten in ein ERP-System" werden die Erfahrungen aus einer Softwareeinführung bei einem Kleinstunternehmen berichtet, und welche Erkenntnisse IT-Berater und Softwareanbieter bei der Zusammenarbeit mit solchen Unternehmen berücksichtigten sollten.

Die durchgeführten Schritte der Softwareeinführung funktionieren grundsätzlich, bedürfen aber einer zielgerichteten Anpassung an die spezifischen Rahmenbedingungen in Kleinstunternehmen. Mit Hilfe einer realistischen Projekt- und Ressourcenplanung vor Beginn, der Übergabe kleiner Teilaufgaben mit Terminpla-nung Hilfemöglichkeit und Kontrolle sowie workflowspezifischer Schulung und Anleitungsdokumenten ist eine eigenständige Dateneingabe durch die KMU-Mitarbeiter möglich.

In einem weiteren wissenschaftlichen Beitrag "IT-unterstütztes Informationsmanagement für Zertifizierungen in der Land- und Ernährungswirtschaft" (Link zum Artikel) stellte RegioFood vor, wie durch ein Modul in einer ERP-Software die Erlangung und Erhaltung von Zertifizierungen (z.B. Bio) unterstützt werden kann. Durch das Vorhalten aller benötigten Datenfelder im System und die Unterstützung der notwendigen Dokumentation direkt während der Arbeitsprozesse, wird der bisher erforderliche große Mehraufwand erheblich reduziert. Bei Audits stehen alle Nachweis und Dokumente auf Knopfdruck zur Verfügung. Anstrengende, zeitaufwändige Vorbereitung kann entfallen.

Für die in der Ernährungswirtschaft engagierte IT-Industrie gab es auch in den weiteren Beiträgen viele wertvolle Informationen und Erkenntnisse. Die gesammelten Artikel finden Sie hier.

Sichere Nahrungsmittel dank IT

Das SIBB-Team beim RegioFood-Workshop bei Lienig Wildfrucht: Praxisdemonstration einer IT-gestützten sicheren Lebensmittelproduktion. Aronia-Verkostung als Highlight.

Beim Treffen aller Projektpartner des RegioFood-Verbundprojekts führte der Geschäftsführer Frank Lienig (Lienig Wildfrucht-Verarbeitung) die Produktion seiner Fruchtspezialitäten - das meiste in Bio-Qualität - vor. Highlights herbei ist die regionale Produktion und Verarbeitung der extrem gesunden Topinambur-Knolle, von Sanddorn, sowie der Vitaminbombe Aronia-Saft. SIBB-Geschäftsführer René Ebert: "Es ist extrem spannend, das RegioFood-Projekt in der Praxis zu erleben."

Schwerpunkt der Führung und des Vortrags war die Unterstützung der betrieblichen Abläufe sowie insbesonderen der qualitätssichernden Maßnahmen durch eine ERP-Software.

In diesem Fall wurde die betriebliche Software vom RegioFood-Partner CSB-System AG bereitgestellt und im Rahmen des Projekts die vollständige Arbeitsfähigkeit mit einem prototypischen Branchenstand Fruchtverarbeitung realisiert.

Besonderer Schwerpunkt bei Konzeption und Einführung des Softwaresystems war insbesondere die Unterstützung bei Audits und Kontrollen, z.B. Bio-Zertifizierung, Lebensmitteleinzelhandel oder Lebensmittelsicherheit. Hierfür wurden nach einer umfangreichen Anforderungsanalyse im Rahmen des Projekts ein Softwaremodul entwickelt und bei Lienig erfolgreich eingeführt.

Frank Lienig erklärt: "Die letzte Bio-Zertifizierung haben wir ohne Schweißperlen und aufwendige, gesonderte Vorbereitung erfolgreich absolviert. Die benötigten Nachweise und Dokumente konnten sofort auf Knopfdruck präsentiert werden."

Hier werden auch die im eigenen Labor durchgeführten Untersuchungen sowie die in extern geprüften Proben dokumentiert. Eine sichere Lebensmittelproduktion durch Spezialisten auf höchstem Qualitäts- und Sicherheitsnivau.

Auch der fertiggestellte Logistikbereich auf dem erst 2017 bezogenen neuen Betriebsgelände wurde stolz präsentiert. Aufgrund seiner wichtigen Position als flexibler Zwischenlieferant von Spezialprodukten für Großabnehmer, wie z.B. Fruchtsaft- oder Lebkuchenproduzenten, ist eine reibungslose Anbindung an die Logistik eine wesentliche Erfolgsvoraussetzung.

 

Hierzu zählt auch die unmittelbare Wareneingangserfassung im Eingangsbereich am Terminal (siehe CSB-Terminal mit Etikettendrucker hinten rechts). Nur so kann die angelieferte Ware mit den entsprechenden Kennzeichnungen versehen, im Lager jederzeit aufgefunden werden und eine komplette Rückverfolgbarkeit einer Charge sichergestellt werden.

Der Produktionsleiter überwacht sämtliche Waren- und Produktbewegungen von seinem Kommandostand direkt in der Produktion und stellt sicher, dass jeder Schritt digital im System erfasst ist. Die Möglichkeit Warenetiketten, Lieferscheine, etc. ohne manuelle Nachbearbeitung direkt aus dem System zu drucken, ist ein riesen Effizienzgewinn und ermöglicht weiteres Wachstum.

Zu diesen Vorteilen eines integrierten ERP-Systems gehört auch die besseren Controlling- und Steuerungsmöglichkeiten für kundenbezogene Preise, Lieferfähigkeit und Produktionsplanung. Ein besonderes Highlight der aktuellen Ausbaustufe der Software ist der B2B-Webshop, der sämtliche Daten aus dem ERP-System bezieht und keinerlei manuellen Pflegeaufwand von Warenbestand und Produktdaten erfordert. Frank Lienig hierzu stolz: "Das ist der Traum jeden Unternehmers, der die Vorteile des Internet für sich nutzen möchte. Und auch für die gewerblichen Kunden bedeutet dies einen Gewinn, weil sie ihre individuellen Preise und Warenverfügbarkeit direkt einsehen können."

Informationstag "IT-Sicherheit in der Landwirtschaft" am 03.05.2018 in Berlin

SIBB trägt vor zum Thema Auswahl betrieblicher Software sowie Beachtung von Datensicherheitsanforderungen

So wie andere Wirtschaftsbereiche verändert die Digitalisierung auch die Landwirtschaft grundlegend. Informationstechnik ist inzwischen Teil des Alltags landwirtschaftlicher Betriebe. Hightech-Landmaschinen, automatisierte Arbeitsprozesse, Übermittlung sensibler Betriebsdaten: Damit einher gehen höhere Anforderungen an die IT-Sicherheit. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) veranstaltet in Kooperation mit dem Verband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V. (SIBB) und dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) als Partner einen Informationstag zu aktuellen Herausforderungen der IT-Sicherheit für Landwirte und Landwirtschaftsbetriebe.


Der Vortrag des SIBB e.V. findet im Rahmen des RegioFood_Plus Projektes statt.

Aus dem Programm:


Dr. Peter Pascher, DBV
Chancen der Digitalisierung der Landwirtschaft / Branchenempfehlung zur Datenhoheit des Landwirtes

Oliver Martin, FarmBlick
Der digitale Arbeitstag eines Landwirts

Dr. Wolfgang Schneider, DLZ Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Risiken von Cloud-Lösungen in der Landwirtschaft - Dezentrale Datenhaltung/Ausfallsichere Systeme im ländlichen Raum

Prof. Dr. Christian Reuter, TU Darmstadt
Resiliente Digitalisierung Landwirtschaft: Hybride Services und Cloud-Dienste als Innovationsmotor für die Landwirtschaft

Marco Fischer, procilon
(IT-)Risiken erkennen und bewerten, personenbezogene und sensible Daten erfolgreich schützen

Christian Jung, Fraunhofer IESE
Datenmanagement: Daten teilen - Kontrolle behalten

Ron Reckin, Regiofood_Plus / SIBB
Wie wähle ich betriebliche Software aus? Anforderungen an Datensicherheit und Datenhoheit am Beispiel von Anwendungen in der Ernährungswirtschaft

SIBB zu Gast bei Unternehmerstammtisch der Ernährungswirtschaft

Bei der aktuellen Ausgabe der pro agro Reihe zum Thema Marktpositionierung und Kommunkationsdesign durfte der SIBB zu Gast sein.

Bei der sehr gut nachgefragten Veranstaltung von RegioFood_Plus-Partner pro agro fanden sich eine Vielzahl interessierter Brandenburger Unternehmen ein, um sich zum Thema „Marktpositionierung und Kommunikationsdesign – Nutzerfreundliche Kundenansprache durch Marketing, Kommunikation und Design“ auszutauschen (Link zur Veranstaltung).

 

Als kompetente Ansprechpartner hierfür standen Prof. Matthias Beyrow (Prodekan der Fachhochschule Potsdam, verantwortlich für den Fachbereich Kommunikationsdesign) sowie Manuel Friedrich (Projektmanager für Informations- und Kommunikationstechnologie bei Berlin Partner) zur Verfügung.

Der SIBB konnte für seine Aufgaben im Projekt RegioFood wertvolle Informationen (Bedarfe für die IT-Industrie) erfahren. Diese werden direkt in die künftigen Publikationen einfliessen.

SIBB mit Vortrag bei der GIL-Jahrestagung

Die Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft (GIL) veranstaltet ihre diesjährige Jahrestagung zum Thema "Digitale Marktplätze und Plattformen" in Kiel. Der SIBB stellt hier ein RegioFood-Forschungsergebnis vor.

Die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Agrarinformatik.

Vom 26.– 27. Februar 2018 findet in Kiel die 38. GIL-Jahrestagung statt. Das Schwerpunktthema der Tagung lautet: Digitale Marktplätze und Plattformen.

Mit dem Beitrag "Ersteingabe von Unternehmensdaten in ein ERP-System - Problemfelder und Ansätze zur nutzerfreundlichen Gestaltung" präsentiert der SIBB erste Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt RegioFood-Plus. Gemeinsam mit SIBB-Mitglied UseTree, die Verbesserungsansätze aus Usability-Sicht herausgearbeitet haben.

Für Interessierte: Der Vortrag findet am Dienstag, 27. Februar 2018, um 14 Uhr im Audimax A statt.

Das Konferenzprogramm finden Sie hier.

SIBB-RegioFood beim Workshop Subjektorientierte Prozessmodellierung

Unternehmensprozesse nutzenbringender Erfassen und modellieren - eine spannende Methode wurde beim Workshop in Karlsruhe am KIT vermittelt und diskutiert.

Herkömmliche Methoden der Prozessmodellierung, wie beispielsweise das Business Process Modelling (BPMN) mit ihren normierten Symbolen (BPMN) sind in der Wirtschaft sehr populär.

Leider werden hiermit häufig nur sogenannte "Prozesstapeten" produziert.

Die Methode der subjektorientierten Prozessmodellierung versucht, mit ihrer Fokussierung auf die Tätigkeiten der einzelnen ausführenden Menschen und die hierfür notwendige Kommunikation eine Mehrwert zu schaffen: sowohl bei der Erhebung der Prozesse im Gespräch, als auch in der Nutzung der fertigen Diagramme. Jede Person hat die Möglichkeit den Prozess aus genau seiner Perspektive schrittweise zu verfolgen.

 

Matthes Elstermann vom Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) führte den Workshop sehr anschaulich durch und steht als Ansprechpartner gern zur Verfügung. Hier gibt es eine schöne Methodenbeschreibung mit Videos.

Bei Fragen zur Methode steht selbstverständlich auch das SIBB-Team / RegioFood_Plus zur Verfügung.

RegioFood SIBB-Team auf Grüner Woche

Spannender Austausch mit den Partner von pro agro zu den IT-Bedarfen in der Ernährungswirtschaft

Die Grüne Woche nutzte das RegioFood-Team und die anderen Kollegen des SIBB um sich über neuesten Entwicklungen der Ernährungswirtschaft im Land Brandenburg, aber auch über Food-Trends in Berlin zu informieren.

Die RegioFood-Partner von pro agro empfingen uns herzlich in ihrer Brandenburg-Halle, in der sie die spannendsten Produzenten der Region versammelt hatten.

Auch der Gang durch die anderen Hallen brachte noch viele tolle Eindrücke und interessante Erkenntnisse.

Und auch die anderen Bundesländer hielten spannende Projekte und Produkte bereit. Das Thema IT war für alle Gesprächspartner in irgend einer Weise relevant.

IT meets Logistik - RegioFood bei Handlungsfeldkonferenz

Der SIBB war auf dem Podium und in Arbeitskreisen auf der jährlichen Logistikkonferenz des Clusters vertreten um eine bessere Verknüpfung von Lebensmittelproduzenten, Logistikern und IT-Unternehmen zu diskutieren.

Im Sinne des RegioFood-Projektauftrags, neue Geschätsmodelle für die IT-Wirtschaft zu entwickeln, ist die Schnittstelle zwischen Ernährungswirtschaft und Logistik hochinteressant. Hier entstehen neue Absatzwege, der Handel mit regionalen Lebensmitteln wird revolutioniert.

Im Spreespeicher lud das Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik der Wirtschaftsförderung Brandenburg zur jährlichen Handlungsfeld-Konferenz. Das SIBB-RegioFood-Team diskutierte mit den anwesenden Experten Möglichkeiten der Vernetzung mit Unternehmen der Ernährungswirtschaft sowie IT-Bedarfe.

Der SIBB mit seinen vielfältigen Anknüpfungspunkten von IT zu Logistik war durch den Geschäftsführer René Ebert bei der Podiumsdiskussion vertreten.

Nach spannenden Fachvorträgen war der SIBB auch in den Arbeitsgruppen der Workshopphase an der Moderation beteiligt.

Abends schloss sich die Jahresveranstaltung des Logistiknetzes Berlin-Brandenburg an, bei dem die Kontakte vertieft werden konnten.

SIBB beim Digivation-Workshop an der Uni Paderborn

Thema: „Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Dienstleistungssystemen“ mit Prof. Dr. Daniel Beverungen

Im Rahmen des SIBB-Projekts RegioFood_Plus nahm der Projektmanager am Workshop von Digivation teil.

Beim Workshop wurde erarbeitet, mit welchen Vorgehensweisen und Tools Unternehmen ihre Geschäftsprozesse erfassen und gestalten können. Informationen zum Worhshop hier.

Erfolgreicher Workshop Ernährung trifft IT

Unternehmen der Ernährungswirtschaft informieren sich über die Digitalisierung ihres Unternehmens - IT-Unternehmen helfen.

Der Einladung für die regelmäßig von pro agro und dem SIBB organisierte Veranstaltung folgten wieder etliche Unternehmen der Ernährungswirtschaft.

 

Die im Workshopformat engagiert diskutierten Themen waren:

  • Bessere Strukturierung unternehmensinterner Prozessabläufe durch Warenwirtschaftssysteme
  • Digitale Kommunikation und Datentausch mit dem Handel - Wie erfülle ich die Anforderungen?
  • Lieferanten und Kunden professionell verwalten, Aufträge und Geschäftsvorgänge digital managen

 

Nachdem Ron Reckin vom SIBB kurz den IT-Verband und das gemeinsame Verbundprojekt RegioFood_Plus vorgestellt hatte...

... führte Kristin Mäurer von pro agro ihre Mitgliedsunternehmen in die Veranstaltung ein.

Die Referenten von der CSB-System AG erklärten Nutzen und Vorteile eines Warenwirtschaftssystems sehr anschaulich.

Die Referenten der RS AG stellten Werkzeuge für die Arbeit mit Digitalem Datenaustausch und professioneller Kunden- und Auftragsverwaltung im eigenen IT-System vor.

 

Die Diskussionsbeiträge der Teilnehmer lieferten wertvolle Erkenntnisse für das Forschungsprojekt RegioFood_Plus, bei dem es um die Einführung von ERP-Systemen in kleine Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft geht.

Tag der Ernährungswirtschaft mit Innovationspreis

Aktuelle Entwicklungen der Brandenburger Ernährungswirtschaft und Auszeichnung durch Minister Gerber

Der SIBB mit seinem Projekt RegioFood_Plus vertrat die IT-Wirtschaft auf dieser zentralen Veranstaltung des Clusters Ernährungswirtschaft.

Highlight war die Verleihung des Innovationspreises durch den Brandenburger Wirtschaftsminister Albecht Gerber und Clustersprecherin Dorothee Berger.

Preisträger war die Bäckerei Vollkern mit Gründer und Bäckermeister Volker Apitz. Ausgezeichnet wurde seine innovative Herstellungsmethode für Sprossen für das sehr populäre mehlfreie Sprossenbrot. (YouTube-Video der Preisverleihung hier)

Aber auch die Vorträge der verschiedenen Branchenvertreter waren sehr interessant. So berichtete Jörn Holluba von der EDEKA (Peter Gayermann e.K.) von Erfolgsgeschichten bei der Platzierung von Produkten kleiner regionaler Produzenten in den 4 Berliner Märkten, wie z.B Berliner Honig oder ein Spezialbier aus dem Umland.

Die Möglichkeit regionaler Erzeuger, ihre Produkte auf einer gemeinsamen Online-Plattform zu vermarkten diskutierte Toralf Schneider vom GRW-Netzwerk Marktgenuss. Er stellte den aktuellen Stand der Bemühungen zum Starten eines solchen regionalen Online-Shops vor.

Hochinteressant war auch der Vortrag von Prof. Dr. Riekhof über strategisches Pricing. Er konnte eindrücklich die Nachteile von Preisreduktionen demonstrieren und die Notwendigkeit einer empirischen Preisforschung im Rahmen einer nachhaltigen Preisstrategie erläutern.

Wie eine nachhaltige und beiderseitig gewinnbringende Kooperation zwischen Erzeugern und Handelspartnern funktionieren kann, erläuterte Herr Philipp vom Landgut Pretschen am Beispiel seiner Bio-Getreideproduktion und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Bio-Läden in Berlin. Zentral ist eine gemeinsame Preisfindung basierend auf Austausch und Feststellung der aktuellen Kostenentwicklungen und Investitionsbedarfe.

Beim Netzwerken konnten mit einigen Referenten und den Verbundpartnern von pro agro und EDEKA weitere RegioFood_Plus Projektaktivitäten besprochen werden.

Mixed Reality und die HoloLens: Anwendungsmöglichkeiten auch in der Ernährungswirtschaft?

Die Vermarktung regionaler Lebensmittel wird zunehmend mit Medien erweitert - auch mit Augmented Reality. Bei einem spannende Workshop von CATIS @Microsoft Berlin wurden technische Möglichkeiten der HoloLens und Anwendungsszenarien diskutiert.

Ob im Webshop oder im Supermarkt - Kunden werden zunehmend die technischen Möglichkeit haben, sich über Herkunft und Qualität ihrer Produkte zu informieren. Gerade für die sehr "emotionale" Vermarktung von Regionalität ist hier ein hoher Erlebnisfaktor wichtig. Augmented Reality wird hier zunehmend eine Rolle spielen. Das SIBB-RegioFood-Team nutzte die Gelegenheit für Expertengespräche zum Stand der Technik und der künftigen Entwicklung.

Die Experten von CATIS GmbH luden interessierte Unternehmen und Organisationen ein, sich mit den neuen Möglichkeiten von Mixed Reality auseinanderzusetzen.

Nach einer interessanten inhaltlichen Einführung durch den Gastgeber von Microsoft, diskutierte Peter Nowak, der Unit Manager Modern Work von CATIS, den aktuellen Stand der Technologie in den Bereichen Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality im Kontext der rapiden Digitalisierung und sonstigen Entwicklung der modernen Arbeitswelt.

Es folgte eine spannende Demonstration und alle Teilnehmer erhielten die Möglichkeit, die HoloLens selbst auszuprobieren.

Die Workshopteilnehmer Simone Heißel und Marius Hanf der Designagentur Fuenfwerken waren begeistert und diskutierten, ob und wie die HoloLens den bisherigen Einsatz von Virtual Reality Anwendungen für ihre Kunden ergänzen könnte.

Highlight war die Pause über den Dächern Berlins mit tollem Blick und Sonnenschein. Hier wurde von allen Teilnehmern angeregt diskutiert.

 

 

Nahrungsmittelerzeuger und innovative (IT-)Gastro finden zusammen

Angeregter Austausch und Brainstorming beim ersten Food&Tech-Workshop

Der vom Forschungsprojekt RegioFood_Plus initiierte und den beiden Verbundpartnern SIBB und pro agro organisierte Workshop war ein voller Erfolg.

Über 40 Teilnehmer fanden sich in den startup-typischen Räumlichkeiten von RHEINGAU FOUNDERS in Berlin-Kreuzberg ein...

... und nahmen auf den Tribünen Platz... während im Hintergrund die Startups weiter an ihren innovativen Projekten arbeiteten.

 

Ziel des Workshops war das Zusammenbringen der verschiedenen Gruppen. Dies gelang hervorragend: Durch pro agro konnten fast 20 Vertreter von Erzeugerunternehmen aus Brandenburg nach Berlin gelockt werden, und dem SIBB gelang es fast 20 Vertreter aus Gastronomie und food-affiner IT/Tech-Szene als Teilnehmer zu gewinnen.

Nachdem sich die Organisatoren vorgestellt haben (oben Kristin Mäurer von pro agro), startete die Veranstaltung mit 2 Impulsvorträgen.

Im ersten berichtete der Brandenburger Erzeugers Georg Rixmann von Rixmanns Hof anschaulich von seinen Erfahrungen mit der Vermarktung seiner Produkte bei der Berliner Gastronomie.

Es folgte eine Schilderung von Xu, welchen Problemstellungen Food-Startups gegenüberstehen.

Im Workshopteil wurden die angesprochenen Herausforderungen der Erzeuger- und Nachfragerseite in gemischten Gruppen diskutiert und versucht gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten. Hier die Gruppenaufteilung.

Hierbei kam es zu angeregtem Austausch über Probleme und Erfahrungen. Die beiden Seiten lernten sich kennen.

Nach der Vorstellung der gewonnenen Kenntnisse vor den anderen Gruppen, wurden die Ideen und mögliche gemeinsame Aktivitäten im abschliessenden Networking bei Bier und Snacks intensiv weiter diskutiert.

Wir danken allen Teilnehmern für ihre aktive Beteiligung und ihr Engagement! Den Organisatoren hat es viel Spaß gemacht.

Überblick ERP-Anbieter auf der CeBIT gewonnen

Im Rahmen des RegioFood-Projekts nutzte der SIBB die CeBIT um viele Gespräche mit ERP-Anbieter zu führen und einen Überblick über das Anbieterspektrum zu gewinnen.

Es galt einen Einblick in die Vielzahl der möglichen Funktionalitäten und Branchenspezialisierungen zu gewinnen, um für Unternehmen der Ernährungswirtschaft ggf. sinnvolle Ergänzungen der geplanten ERP-Branchenmaster zu finden.

Neue Einblicke in die Notwendigkeit cloudbasierter ERP-Nutzung, auch für KMU, gaben die interessanten Vorträge auf der ERP-Stage in Halle 5. Beispielsweise war David Turner von Oracle NetSuite extra angereist, um dem begeisterten Publikum in einem begeisterten Vortrag die Ursprünge und Vorteile cloudbasierter IT-Systeme zu erklären.

In den vielen Gesprächen mit verschiedenen Anbietern konnten zahlreiche Kontakte geknüpft werden, um zu einem späteren Zeitpunkt die Anforderungen von KMU der Ernährungswirtschaft zielgerichtet in die IT-Branche kommunizieren zu können.

Besonders wertvoll war auch das Kennenlernen der Onlineplattform Komplex-e der BMWi-Förderinitiative Mittelstand Digital - auf der interessierte Unternehmen interaktiv zu einem für ihre Anforderungen geeigneten ERP-System geleitet werden.

Die Wichtigkeit der durchgehenden Integration alle Unternehmensbereiche und -informationen durch die IT-Infrastruktur von Unternehmen machten zudem zahlreiche Beispiele aus anderen Branchen deutlich. Hier zum Beispiel die LKW- und Logistikbranche mit dem neuen VW-Angebot RIO, einem cloud-basierten Betriebssystem für die gesamte Logistik.

Fleischerei hautnah! Projektarbeit RegioFood in Buckow

Das Projektteam des SIBB-Mitglieds CSB-System AG analysiert gemeinsam mit SIBB die Arbeitsabläufe der Landfleischerei Buckow für die bevorstehende ERP-Einführung.

Wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojekts RegioFood ist die Einführung eines branchenspezifischen und auf die Erfordernisse kleiner Unternehmen angepassten ERP-Systems. Dieses Cloudbasierte ERP-System wird vom Projektpartner und SIBB-Mitglied CSB-System AG, dem internationalen Spezialisten für die Ernährungswirtschaft und Fleischbranche, bereitgestellt.

Zum Auftakt der Projektwoche fanden sich neben SIBB und CSB auch die beteiligten Verbundpartner der Hochschule Eberswalde bei der Landfleischerei Buckow ein. Diese ist bekannt für ihre eigene Tierzucht in direkter Nachbarschaft und handwerkliche Verarbeitung der Fleisch- und Wurstwaren. Der Hofladen ist bei den Menschen der Region bekannt und beliebt.

Auch die Verantwortlichen des Verbundpartners pro agro e.V. - dem Brandenburger Agrarmarketingverband - beteiligten sich an der Projektarbeit. Höhepunkt war ein Workshop für interessierte Unternehmen, bei dem die Experten von pro agro und CSB für Fragen zur IT-Einführung in kleinen Fleischereibetrieben zur Verfügung standen: Wie kann ich meinen kleinen Fleischereibetrieb mit IT ausstatten? Lohnt sich das überhaupt?

Ein Hauptteil der Arbeit bestand jedoch in Gesprächen mit den Mitarbeitern vor Ort über ihre Arbeitsabläufe und die verwendeten Dokumente, um die Einrichtung des ERP-Systems vorzubereiten.

Abschließend wurden auch noch die Anlagen des Landwirtschaftsbetriebs besucht, in dem die Tiere verantwortlich und frei von Antibiotika gezüchtet werden.

RegioFood-Projektworkshop bei EDEKA

Projektpartner EDEKA begrüßte im Brandenburger Logistikzentrum Freienbrink zum 3. Workshop RegioFood.

Die Workshopteilnehmer diskutierten unter anderem die Initiative der EDEKA regionale Produkte in die Märkte ihrer Handlungspartner zu bringen und die hierfür erforderliche Logistik und IT-Infrastruktur.

 

Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung und nachhaltige wachsende Liefermengen für die häufig kleinen regionalen Produzenten ist immer eine korrekte Datenübertragung mit geeigneten IT-Lösungen. Hierbei unterstützt die EDEKA ihre Lieferanten im Onboarding-Prozess intensiv, wie im Vortrag erläutert wurde. Im Rahmen von RegioFood_Plus werden diese Schnittstellen von vornherein im IT-System vorhanden sein.

 

Besonders hervorgehoben wurde, wie die EDEKA sich bemüht die Regionalität in ihren Märkten zu fördern und auch kleinen Lieferanten die Möglichkeit des Verkaufs im EDEKA zu ermöglichen.

Bei RegioFood starten die Projektpartner jetzt intensiv mit der Forschung, wie sich die regionalen Produzenten noch besser in den Märkten und in Webshops präsentieren können. Welche Informationen sind für die Verbraucher interessant, wie und wo sollten diese präsentiert werden? Ein erster Start in die Vermarktung der Regionalität, die dann schrittweise durch neue Medien, wie z.B. Screens oder QR-Codes an den Produkten, ergänzt werden soll, ist die sogenannte Regiotafel.

Im Workshop wurden allen Teilnehmern eindrucksvoll bewusst, wie viel logistische Infrastruktur und IT-Unterstützung wirklich notwendig ist, um die Produkte aus der Region frisch und zuverlässig in die Märkte zu bringen. Um auch kleinen Unternehmen Zugang zu solchen Systemen zu ermöglichen, werden in RegioFood auf die einzelnen Branchen zugeschnitte Varianten erarbeitet. Diese können dann von Produzenten schneller und köstengünstiger in ihren Betrieben eingeführt werden, und Wachstumschancen scheitern nicht an fehlender oder fehlerhafter IT oder gar Zettelwirtschaft.

Grüne Woche Besuch von RegioFood und SIBB-Team

Spannende Eindrücke konnte das SIBB-Team beim Besuch des RegioFood_Plus Projektpartners pro agro gewinnen.

Beim gemeinsamen Besuch der Brandenburg-Halle und des Gastgebers pro agro konnte das SIBB-Team interessante Gespräche mit Vertretern aus Landwirtschaft und Handel führen und auch das Geschehen auf der Bühne gut verfolgen.

Im Rahmen des Projekts RegioFood_Plus konnten auch die neuen technologischen Entwicklungen begutachtet werden, wie beispielsweise eine vollautomatisierte Stall- und Melkanlage für Kühe. In dieser können sich die Tiere frei bewegen und selbstbestimmt fressen, ruhen und zum Melkautomaten gehen.

Die Besucher konnten auch das Fahren einer Landmaschine üben. Auch diese sind zunehmend digital und automatisiert.

Natürlich stand auch ein Besuch beim Projektpartner Lobetaler Bio auf dem Programm. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und konnten die köstlichen Biojoghurts probieren.

Auch die modernen Möglichkeiten für Regionalitäts- und Tourismusvermarktung, wie dieses Virtual Reality Erlebnis spektakulärer Landschaften, wurden erforscht.

Erkunden auch Sie die vielfältigen Eindrücke aus der Landwirtschaft und nationalen und internationalen kulinarischen Genüsse auf einem Rundgang über die Grüne Woche. Geöffnet ist noch bis zum Sonntag, dem 29.01.2016. Vergessen Sie dabei nicht die Brandenburghalle mit den vielen tollen regionalen Produkten zu besuchen.

Hochschule Eberswalde stellt RegioFood-Projektwebsite online

Informationen zum Forschungsprojekt RegioFood_Plus jetzt im Internet verfügbar.

Informationen zum Forschungsprojekt RegioFood_Plus können jetzt auf www.regiofood-plus.de abgerufen werden.

Eine wichtige Rolle im Verbund der Projektpartner bei RegioFood_Plus spielt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberwalde. Der Projektleiter Prof. Kramer leistete mit dem Zusammenfügen der vielen Teilprojekte und Finalsiegen des Projektantrags einen entscheidenden Beitrag. Auch jetzt laufen bei Eckart Kramer die Fäden der Projektorganisation zwischen den Partnern zusammen.

So organisierte er beispielsweise die Zusammenstellung der Projektinformationen auf einer Website der Hochschule und leistete der Presse Auskunft zum Projekt. Anbei ein Beispiel für einen anschaulichen Artikel, der in der Märkischen Allgemeinen veröffentlicht wurde.

SIBB-Projekt RegioFood_Plus: Videopräsentation

Einen guten Überblick über die Ziele und Vorgehensweise des Forschungsprojekts RegioFood_Plus erhalten Sie mit dem Vortrags-Video vom World Usability Day Berlin 2016.

Wie schon in vorherigen News berichtet, arbeitet der SIBB seit August 2016 aktiv im Verbund mit den RegioFood_Plus Partnern daran, regionalen Unternehmen der Ernährungswirtschaft maßgeschneiderte IT-Lösungen bereitzustellen. Die folgenden zwei Beispiele unserer Aktivitäten machen Ziele und Vorgehensweise anschaulich.

Das Projekt durfte seine grundlegende Philosophie, die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeiter der häufig kleinen oder sehr kleinen Nahrungsmittelbetriebe in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen, beim World Usability Day Berlin (eine Veranstaltung mit über 500 Besuchern) vorstellen. Dessen Thema “Nachhaltigkeit” spiegelt sich perfekt in der Zielstellung von RegioFood_Plus wieder, mehr regionale Lebensmittel auf die Teller der Verbraucher zu bringen. Der hier im Video >> verfügbare Vortrag, gemeinsam gehalten von SIBB und Mitgliedsunternehmen CSB System AG, erklärt diese Ziele und die Vorgehensweise des Forschungsprojekts sehr anschaulich.

Zudem wurde die von den Projektpartnern SIBB und pro agro veröffentlichte Pressemitteilung vielfach aufgegriffen und diverse Medien berichteten über das Projekt.

In den folgenden Wochen wird der SIBB in den News die weiteren Projektpartner jeweils kurz vorstellen, wie schon geschehen mit dem Joghurtproduzenten Lobetaler Bio.

RegioFood_Plus presents "Design trifft Ernährung"

Workshop "Digitale Transformation der Ernährungswirtschaft" zu Gast beim SIBB region in Wildau

Am Donnerstag, 23.11.2016, empfing des SIBB-Projekt RegioFood_plus Teilnehmer aus Ernährungswirtschaft, Design und IT-Industrie zu einem Workshop zu disruptiven Innovationsentwicklungen in der Ernährungswirtschaft in Brandenburg und Berlin.

Dies passt zum Auftrag von RegioFood_plus, IT-Industrie und Ernährungswirtschaft zu vernetzen. Hierzu SIBB-Vorstand Dr. Petri: "Bei der digitalen Transformation kommt es vor allem darauf an, Prozesse aus Sicht des Kunden zu verbessern oder ganz neu zu denken. Für uns als SIBB ist dabei der Austausch mit Unternehmen der Anwenderbranchen sehr wichtig, deshalb auch unser Engagement im Projekt „RegioFood_Plus“ und der Ernährungswirtschaft."

In spannenden Vorträgen wurde relevantes Wissen über die erfolgreiche Digitalisierung und bisherige Erfolge disruptiver Ansätze im Lebensmittelhandel vermittelt. Auch SIBB-Vorstand Dr. Petri ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich für neue Geschäftsfelder für IT-Unternehmen inspirieren zu lassen.

Carsten Willer (UVA Kommunikation und Medien GmbH) stellte in seinem Vortrag "Neuromarketing: Vermarktung ist Kopfsache" die neuesten Modelle für zielgruppenspezifische Markenpositionierung und erfolgreiche Beispiele für innovatives Online-Marketing in der Ernährungswirtschaft vor.

Max Thinius (Play-Innovation) liefert viele Anregungen aus Beispielen disruptiver Entwicklungen in der Ernährungswirtschaft in seinem Vortrag "Die Zukunft kommt jeden Tag neu – Warum disruptive Innovationen auf die nächste Zeit unseren Alltag bestimmen werden".

Im Anschluss führte er durch einen kreativen Workshop, in dem die Teilnehmer gemeinsam an neuen disruptiven Ideen für die Ernährungswirtschaft in Brandenburg und Berlin arbeiteten.

IT-Einbindung bei der Wildfruchtverarbeitung Lienig

SIBB e.V. erhebt ERP-Anforderungen im Rahmen von RegioFood_Plus

Ein Umsetzungpartner im RegioFood_Plus Projekt ist die Wildfruchtverarbeitung Lienig (http://www.lienig.com), die als Familienunternehmen als Lieferant und Dienstleister der Nahrungsmittelindustrie tätig ist.

Nach dem Besuch der gelungenen Einweihung der neuen Betriebsstätte im Oktober 2016 (Foto oben, Frank Lienig bei der Willkommensrede; Foto unten Gäste mit Diashow der Unternehmensgeschichte), stand nun die Auswertung der bisher gesammelten Erfahrungen mit dem neu eingeführten ERP-System auf dem Terminplan des SIBB.

Gemeinsam wurden die neu eingeführten Betriebsabläufe besprochen und die bisherige und zusätzlich wünschenswerte IT-Unterstützung diskutiert. Ziel des Projekts ist, die Prozesse im Unternehmen reibungslos zu gestalten und an diesem Beispiel Erkenntnisse für die Gestaltung eines ERP-Branchenmasters zu gewinnnen. Mit dieser Vorlage sollen dann andere Unternehmen ein solches IT-System wesentlich einfacher, schneller und kostengünstiger einführen können.

SIBB verbindet IT und Ernährungswirtschaft

Der SIBB e.V. erarbeitet seit August 2016 in einem Forschungsprojekt neue Absatzpotentiale für IT-Unternehmen in der Ernährungswirtschaft.

Im Rahmen eines Kickoff-Workshops des Projekts bei der Lobetaler Bio (www.lobetaler-bio.de) konnten sich alle Projektpartner ein Bild von nachhaltiger und integrativer Joghurt-Produktion machen. Das Unternehmen verbindet Bio-Landbau und die Integration behinderter Menschen in vorbildlicher Weise. Der Bereichsleiter Hr. Manger konnte den Teilnehmern am konkreten Beispiel seines Unternehmens die IT-Bedarfe eines kleinen und regionalen Lebensmittelproduzenten veranschaulichen.

Genau hier setzt das vom Forschungsministerium geförderte Projekt RegioFood_Plus an. Gemeinsam mit den Partnern aus IT (SIBB e.V. und das Mitgliedsunternehmen CSB Systems AG), Forschung (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) und Brandenburger Agrarwirtschaft (pro agro e.V. mit verschiedenen Mitgliedsunternehmen als Anwendungspartner) ist das Ziel, solchen kleineren Unternehmen der Ernährungswirtschaft zugeschnittene IT-Systeme verfügbar zu machen.

In den nächsten drei Jahren wird der SIBB e.V. im Rahmen dieses Projekts den Markt der Ernährungswirtschaft für Brandenburger und Berliner IT-Unternehmen besser zugänglich machen und Möglichkeiten für neue Beratungs- und Umsetzungsprojekte erschliessen.