Gesichter der IT in der Hauptstadtregion

Informations- und Telekommunikationstechnologien der Hauptstadtregion sind inzwischen eine branchenübergreifende Schlüsselindustrie. Im Fokus der Öffentlichkeit standen bisher Lösungen, Dienstleistungen und Services. Mit der Serie „Gesichter der IT in der Hauptstadtregion“ die Menschen hinter den Dienstleistungen und Lösungen vor. Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit heute alle Wirtschaftsbereiche, aber auch den privaten Bereich, direkt beeinflussen und Herausragendes leisten.

Gerne stellen wir Ihnen für Publikationen weitere Informationen und Bilder zur Verfügung und stellen gerne Kontakt her zu unseren IT-Gesichtern her.

Finden Sie hier unsere "SIBBler" und deren Geschichten:

Teil 10 | Dr. Juliane Siegeris | Wir müssen die Informatik entzaubern!

Berlin. (wei) Die digitale Wirtschaft in der Hauptstadtregion wird immer mehr Taktgeber der wirtschaftlichen Entwicklung. In keiner anderen Stadt arbeiten nach einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) mehr Menschen in diesem Wirtschaftsbereich. Dennoch ist die Kluft zwischen der Branche, die unser aller Leben einfacher machen soll und jenen, die von dieser Einfachheit und den Entwicklungen profitieren sollen nach wie vor groß – fehlt es schlichtweg am Verständnis für die jeweils andere Seite. Es ist ein bisschen wie yin und yang, die nicht zueinander finden. Übertrieben ausgedrückt: IT-ler fühlen sich unverstanden, Nicht-IT-ler verstehen nichts.  ...weiterlesen



Teil 9 | Dr. Susanne Seffner | Schon früh die Leidenschaft für IT entdeckt

Berlin lebt von der Vielfalt seiner Einwohner aus den verschiedensten Teilen des Landes und der Welt. Bewegt man sich in der IT-Welt der Hauptstadt, trifft man ebenfalls auf viele Quereinsteiger und hat manchmal das Gefühl, dass ein Teil der hier Tätigen, auf Umwegen oder erst im zweiten Anlauf ihren Weg in die IT gefunden hat. Ausbildungen reichen vom Journalismus bis zum Maschinenbau. Gibt es den IT-ler also ebenso wenig wie den Urberliner? Mitnichten!

Eine, die aus ihrem Ursprung in der IT genau das Verständnis entwickelt, das sie für ihre heutige Tätigkeit als HR Expertin für die IT-Branche benötigt, ist Dr. Susanne Seffner, Geschäftsführerin der M.O.T. Human Resources in der Wissensarbeit und Sprecherin des SIBB-Forums Human Resources. Sie studierte 1977 an der Humboldt-Universität Informatik und promovierte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Ihr generalistischer Ansatz und das Verständnis für die digitale Welt macht sie heute zu einer begehrten Ansprechpartnerin, wenn es um die Personalentwicklung und Fachkräftesicherung in und mit der digitalen Welt geht ...weiterlesen



Teil 8 | Stefan Zorn | Musik oder IT – das war hier die Frage

Falkensee/ Berlin. Wenn man von Kindesbeinen an zwei Steckenpferde hat, die zu einer beruflichen Perspektive führen können, fällt es oft nicht leicht, sich für eines zu entscheiden. Bei dem Dallgower Stefan Zorn ist genau dieser Fall eingetreten. Und konträrer konnten die Interessen nicht sein: Seine Liebe und Leidenschaft galt zum einen der Musik und zum anderen der IT. Seit seinem vierten Lebensjahr spielt er Klavier, gab viele Jahre selbst Klavierunterricht. 1981 bekam er seinen ersten Computer geschenkt, einen Commodore VC 20, mit dem und weiteren Folgemodellen er erste Schritte in der Programmierung unternahm. Seine Technik-und IT-Begeisterung wuchs mit jedem Modell und jeder Weiterentwicklung - selbst beide Hobbys verband er schließlich und führte die Musik- und Computerfreude zusammen ...weiterlesen

 



Teil 7 | Daniel Kurzke | Die Lausitz in ihrem Wandel begleiten

Die Lausitz in ihrem Wandel begleiten: Daniel Kurzke, erfolgreicher IT-Unternehmer ist dabei und wirbt für seine Region

Senftenberg/ Wildau. (wei) Die Lausitz sucht neue Wege, steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Neben der Erschließung als touristische Destination sind neue Geschäftsmodelle und Zukunftsperspektiven für wirtschaftliche Ansiedelungen in der Region gesucht, um den Brandenburger Landstrich auch nach einem Kohleausstieg zukunftsfest zu machen. Die Ansiedlung einer breiten IT-Landschaft ist eine der Möglichkeiten, neue Wege zu gehen.

Dafür braucht es zum einen die Menschen, die diesen Weg mit beschreiten, zum zweiten aber auch innovative Geschäftsmodelle, die dies erschließen. Die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft ist dabei einer der Schlüssel, diesen Wandel in der Lausitz erfolgreich zu vollziehen.

Einer, der sich dafür einsetzt, dass dies gelingt, ist der 40-Jährige Daniel Kurzke. Der Senftenberger, der Ende der 1990er an der Fachhochschule Lausitz Informatik studiert hat, ist regional hier tief verwurzelt und lebt gerne hier. „Ja, die Lausitzer sind für Außenstehende nicht immer einfach. Ich sage immer, wir sind Dichter und Schweiger, weil wir nicht so viel reden. Aber hier passiert wahnsinnig viel, dieser Wandel, der sich hier gerade vollzieht, ist so spannend, da will man auf keinen Fall weg, sondern mitten dabei sein.“

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Teil 6 | Zahi Mashael | München – Haifa – Döbern: Stationen einer IT-Karriere

Döbern. (wei) München – Haifa – Döbern. Stationen einer IT-Karriere. Auf den ersten Blick erscheint dies wohl nicht typisch für ein IT-Unternehmen, erwartet man doch statt Döbern eher Berlin, Darmstadt oder Karlsruhe…

Aber dass es auch ganz anders geht, zeigt das Döberner IT-Unternehmen MASHUCAN, das seit 1. Januar 2015 seine Firmenzentrale in der brandenburgischen 4.000-Einwohner Stadt installiert hat. Die Firma für Softwareentwicklung und Datenverarbeitung wird von Zahi Mashael geführt, der auf die Frage, wieso die Wahl ausgerechnet auf Döbern fiel, eine der wohl nachvollziehbarsten Antwort gibt: „Der Liebe wegen.“ Ehefrau Anja hatte Heimweh, und so war dies für den Familienmenschen ein logischer Schritt. „Als wir von München nach Israel übersiedelten, hat meine Frau das gleiche für mich getan.“ Der Diplom-Informatiker, der an der Ludwig-Maximilian-Universität München studierte und bereits in der Münchner Metropole seine ersten Schritte in die IT-Selbstständigkeit machte, lernte in der bayerischen Metropole die Brandenburgerin kennen. Mit ihr gründete er eine Familie, zu der heute zwei Töchter im Alter von 11 und 7 Jahren und ein Sohn im Alter von 13 Jahren gehören.

Mit Familie und Firma siedelte er vor acht Jahren nach Israel über, baute hier das bereits in Deutschland gegründete IT-Unternehmen Mashucan weiter erfolgreich auf ...weiterlesen



Teil 5 | Der Potsdamer Stephan Goericke | „Die beste Wirtschaftsförderung ist immer noch ein Auftrag“

In den vergangenen Wochen war der Potsdamer IT-Unternehmer Stephan Goericke vor allem durch sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement präsent: Glamourös fand die vom ihm bereits zum fünften Mal organisierte TULIP-Benefiz-Gala für Parkinson-Betroffene statt. Am Ende des Abends konnte er sich über eine eingeworbene Rekordspendensumme von 47.500 Euro freuen. Geld, das er mit unermüdlicher, ehrenamtlicher Arbeit und der Hilfe vieler Sponsoren und freiwilliger Helfer für Therapieprojekte, Therapieplätze und Projekte zur Hilfe für Parkinson-Erkrankte einwarb und das in den kommenden Monaten gezielt bei den Betroffenen ankommt.
Dieses Engagement könnte man schon als Fulltime-Job bezeichnen. Doch zusätzlich zu dieser aufwändigen, verantwortungsvollen Aufgabe ist Stephan Goericke ein erfolgreicher IT-Unternehmer. In der Potsdamer „iSQI GmbH“ leitet er 50 Mitarbeiter an, kennt jeden einzelnen persönlich. Er zahlt Kindergartenbeiträge für die Kinder seiner Mitarbeiter, bietet Teilzeitlösungen für Frauen und kann sich Homeoffice-Arbeitsplätze für seine Belegschaft vorstellen. Er kommuniziert mit einem Netzwerk aus 350 Prüfern und jettet beruflich regelmäßig um die Welt... lesen Sie mehr...



Teil 4 | Prof. Dr. Stefan Brunthaler | „Hit and run Strategie war nie mein Ansatz“

Dr. Stefan Brunthaler ist ein gestandener IT-Unternehmer, der mit seiner IT-Firma Dr. Brunthaler Industrielle Informationstechnik GmbH seit nunmehr 27 Jahren von Berlin aus logistische Geschäftsprozesse seiner Kunden in Industrie, Handel und der Transport- und Logistikbranche steuert. Mit rund 25 Mitarbeitern entwickelt, installiert und vertreibt er prozessorientierte Online Software für die Lager- und Versandlogistik. Diese IT-Lösung zur Lager- und Versandabwicklung ist sein Gründungsprodukt, mit dem er bereits 1987 startete - im alten Westberlin und mit dem er vom heute aus wieder vereinigten Berlin noch immer erfolgreich am Markt ist. Für ein Produkt der IT eine fast unglaublich lange Zeit, auf die er mit Recht stolz ist, denn in der Schnelllebigkeit der IT-Entwicklungen ist das keinesfalls ein Normalfall.
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Teil 3 | Michael Schöttler | Wenn ein Beamter Unternehmer wird

Mit seinen 34 Jahren hat der Wahlbrandenburger Michael Schöttler beruflich so einiges erlebt: Mord und Totschlag, Prügeleien, Messerstecherei, Demonstrationen, auch angekettete Personen beim Castor-Transport. Als Obermeister im Einsatzdienst bei der Polizei war er als verbeamteter Polizist von 1998 bis 2011 im Berliner Wedding und auf einer Einsatzhundertschaft auf Streife. Von Spiegel und Stern TV wurden da seine Einsätze auch schon mal 24 Stunden begleitet. Heute ist er ein erfolgreicher IT-Unternehmer für Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing. Das dies so ist, verdankt er eigentlich einem Buch über einen Tante-Emma-Laden. Daraus wuchs 2011 die Idee, einen solchen, dank der eigenen Internetaffinität, online aufzumachen... lesen Sie mehr...



Teil 2 | Jens Tamm | IT und Journalismus haben vieles gemein

Eigentlich war für den General Manager der Interoute GmbH in Kleinmachnow, Jens Tamm, der berufliche Weg relativ klar vorgezeichnet. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre gehörte der geborene Grömitzer und seit 1993 in Berlin lebende Tamm zu zehn auserwählten Bewerbern, die zum Aufnahmegespräch in der Axel‐Springer‐Journalistenschule eingeladen wurden. „Es hat nicht geklappt, eine bestimmte Frage des Eignungstests habe ich nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet,“ erinnert sich verschmitzt lachend der 44‐jährige. Für ihn kein Beinbruch, denn er startete unmittelbar seine berufliche Karriere in einer Berliner Werbeagentur, die ihm die ersten Berührungspunkte zur IT‐Welt brachte... lesen Sie mehr...



Teil 1 | Doreen Jacobi | Schauspielerin und erfolgreiche IT-Geschäftsführerin - Switchen zwischen den Welten

New York, London, Paris, Madrid, Sydney... Als Model und Schauspielerin schritt Doreen Jacobi über die roten Teppiche der Welt. Den deutschen Zuschauern ist sie unter anderem aus der Fernsehserie "Unser Lehrer Doktor Specht" oder "Helicops" bekannt. Auch im letzten Jahr stand die Potsdamer Unternehmerin, die inzwischen eine erfolgreiche IT-Managerin ist, für die ZDF-Produktion "Zwischen den Zeiten", einer deutsch deutschen Geschichte auf der Basis der Rekonstruktion von Millionen zerrissener Stasiakten, gemeinsam mit Sophie von Kessel und Benjamin Sattler vor der Kamera... lesen Sie mehr...