RegioFood-Projektworkshop bei EDEKA

06.03.2017

Projektpartner EDEKA begrüßte im Brandenburger Logistikzentrum Freienbrink zum 3. Workshop RegioFood.

Die Workshopteilnehmer diskutierten unter anderem die Initiative der EDEKA regionale Produkte in die Märkte ihrer Handlungspartner zu bringen und die hierfür erforderliche Logistik und IT-Infrastruktur.

 

Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung und nachhaltige wachsende Liefermengen für die häufig kleinen regionalen Produzenten ist immer eine korrekte Datenübertragung mit geeigneten IT-Lösungen. Hierbei unterstützt die EDEKA ihre Lieferanten im Onboarding-Prozess intensiv, wie im Vortrag erläutert wurde. Im Rahmen von RegioFood_Plus werden diese Schnittstellen von vornherein im IT-System vorhanden sein.

 

Besonders hervorgehoben wurde, wie die EDEKA sich bemüht die Regionalität in ihren Märkten zu fördern und auch kleinen Lieferanten die Möglichkeit des Verkaufs im EDEKA zu ermöglichen.

Bei RegioFood starten die Projektpartner jetzt intensiv mit der Forschung, wie sich die regionalen Produzenten noch besser in den Märkten und in Webshops präsentieren können. Welche Informationen sind für die Verbraucher interessant, wie und wo sollten diese präsentiert werden? Ein erster Start in die Vermarktung der Regionalität, die dann schrittweise durch neue Medien, wie z.B. Screens oder QR-Codes an den Produkten, ergänzt werden soll, ist die sogenannte Regiotafel.

Im Workshop wurden allen Teilnehmern eindrucksvoll bewusst, wie viel logistische Infrastruktur und IT-Unterstützung wirklich notwendig ist, um die Produkte aus der Region frisch und zuverlässig in die Märkte zu bringen. Um auch kleinen Unternehmen Zugang zu solchen Systemen zu ermöglichen, werden in RegioFood auf die einzelnen Branchen zugeschnitte Varianten erarbeitet. Diese können dann von Produzenten schneller und köstengünstiger in ihren Betrieben eingeführt werden, und Wachstumschancen scheitern nicht an fehlender oder fehlerhafter IT oder gar Zettelwirtschaft.